Allgemein Gesundheit Tipps

Gesunder Schlaf – Tipps gegen Schlafstörungen

Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf – bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 73 Jahren sind das etwa 24 Jahre unseres Lebens. Ein erholsamer Schlaf zählt daher zu den Grundbedürfnissen des Menschen und ist essentiell für ein ausgeglichenes und gesundes Leben. Schlafstörungen sollten nicht unterschätzt werden, sie können zu Herz-Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, mangelnder Konzentrationsfähigkeit und einem geschwächten Immunsystem führen. Doch wie sieht ein gesunder Schlaf aus?

Vor dem Schlafen

Für einen ruhigen und entspannten Schlaf sollten vor dem zu Bett gehen ein paar Regeln befolgt werden, so können die meisten Schlafstörungen verhindert werden. Ein wichtiger Punkt ist die Entspannung: Sind Sie angespannt kommt der Körper nur schwer zur Ruhe. Nehmen Sie ein heißes Bad, trinken Sie einen wohltuenden Kräutertee und hören Sie sanfte Entspannungsmusik – so sollten Sie schnell den Stress des Tages vergessen. Wichtig ist es auch, nicht unmittelbar vor dem zu Bett Gehen etwas zu essen, sonst hält der Verdauungstrakt den Körper wach. Gut hingegen ist ein kurzer Spaziergang vor dem Schlafen, das führt zu körperlicher und seelischer Entspannung. Gehen Sie erst schlafen, wenn Sie auch wirklich müde sind – hören Sie besser auf ihren Körper, als auf die Uhr.

Schlafplatz

Für einen gesunden Schlaf ist die Umgebung besonders wichtig. Da der Körper das für den Schlaf wichtige Hormon Melatonin nur bei Dunkelheit bilden kann, ist es ratsam das Schlafzimmer vor dem Schlafengehen abzudunkeln. Eine ausreichende Lüftung ist ebenso ratsam, in den kälteren Monaten am besten durch sogenanntes Stoßlüften vor dem zu Bett gehen, damit der Raum nicht zu sehr auskühlt. Eine Raumtemperatur von 16-18 Grad wird als optimal bezeichnet, man sollte dies jedoch dem eigenen Empfinden anpassen. Pflanzen sollten nach Möglichkeit nicht im Schlafzimmer stehen, da diese bei Dunkelheit die Sauerstoffproduktion einstellen und stattdessen das ungesunde Kohlendioxid produzieren.

Schlafphasen

Neben den äußeren Bedingungen sind unsere Schlafphasen noch ausschlaggebend für die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden am nächsten Morgen. Wir schlafen während einer Nacht unterschiedlich tief und kommen teilweise sogar in wachähnliche Zustände, ohne es zu merken. Nach dem Einschlafen dauert es zunächst etwa 90 Minuten, bis wir von einem leichten Schlaf in den Tief- und Traumschlaf gelangen. In dieser Phase träumen wir intensiv und lange. Von dieser Phase aus geht es zurück in die Phase des leichten Schlafs und langsam wieder in die Tiefschlafphase. Dieser Schlafzyklus wiederholt sich in der Nacht bis zu 6 Mal und ist verantwortlich dafür, dass wir zu gewissen Zeiten geräuschempfindlich sind und schnell wach werden, zu anderen wiederum „schlafen wie ein Stein“. Hat man seinen eigenen Schlafrhythmus analysiert, kann man die Weckuhrzeit an die Phasen des leichten Schlafs anpassen – so fällt das Aufstehen leichter.

Zu guter Letzt

Neben den bisherigen Tipps für einen guten Schlaf sind auch weitere Faktoren, wie die passende Matratze, das richtige Kopfkissen, die Dauer des Schlafs, der Wohlfühlfaktor in der Schlafumgebung und viele weitere Dinge relevant für eine erholsame Nacht.

Dir könnte außerdem gefallen