Foodoholics 2.0

Gutes Essen kann glücklich machen

Foodoholics 2.0

Gutes Essen kann glücklich machen

Leckeres Essen kann durchaus glücklich machen und den ein oder anderen sogar manchmal aus einer kleinen, persönlichen Krise holen – sofern man sich nicht gerade an eine Diät hält. Es dient schon lange nicht mehr der reinen Nahrungsaufnahme und wird zu einem besonderen Highlight, wenn man sich aufhübscht, um es auswärts zu genießen. Nur wie sollen wir in diesen Genuss kommen, wenn der Lieblingsitaliener an der Ecke aufgrund von Covid-19 geschlossen hat und die Nudeln per Lieferdienst einfach nicht al dente bei uns ankommen? Richtig, wir werden selbst aktiv.

Leckeres Essen kann durchaus glücklich machen und den ein oder anderen sogar manchmal aus einer kleinen, persönlichen Krise holen – sofern man sich nicht gerade an eine Diät hält. Es dient schon lange nicht mehr der reinen Nahrungsaufnahme und wird zu einem besonderen Highlight, wenn man sich aufhübscht, um es auswärts zu genießen. Nur wie sollen wir in diesen Genuss kommen, wenn der Lieblingsitaliener an der Ecke aufgrund von Covid-19 geschlossen hat und die Nudeln per Lieferdienst einfach nicht al dente bei uns ankommen? Richtig, wir werden selbst aktiv.

Ausgelöst durch die Pandemie sind viele von uns zu wahren Sterneköchen mutiert und die heimische Küche gerät zunehmend in den Mittelpunkt. Die Schürze angelegt, Kochlöffel in die Hand und schon wird ein 3-Gänge-Menü gezaubert, wo es sonst bisher nur für Butterbrot und Tiefkühlpizza reichte. Laut einem Ernährungsreport der Bundesregierung kochten rund 30% aller Deutschen im letzten Jahr häufiger selbst als zuvor. Außerdem wurde herausgefunden, dass das Bewusstsein für regionale Produkte deutlich gestiegen ist und diese größere Wertschätzung in vielen Augen nun auch die Lebensmittelpreise rechtfertigt. Die Pandemie bringt also zumindest in Sachen Ernährung positive Effekte mit sich! Den Fakt, dass gleichzeitig auch einige im Lockdown zugenommen haben, lassen wir an dieser Stelle mal außen vor, denn immerhin ist nachweislich der Wunsch nach gesünderer Ernährung gestiegen. 😉

Ausgelöst durch die Pandemie sind viele von uns zu wahren Sterneköchen mutiert und die heimische Küche gerät zunehmend in den Mittelpunkt. Die Schürze angelegt, Kochlöffel in die Hand und schon wird ein 3-Gänge-Menü gezaubert, wo es sonst bisher nur für Butterbrot und Tiefkühlpizza reichte. Laut einem Ernährungsreport der Bundesregierung kochten rund 30% aller Deutschen im letzten Jahr häufiger selbst als zuvor. Außerdem wurde herausgefunden, dass das Bewusstsein für regionale Produkte deutlich gestiegen ist und diese größere Wertschätzung in vielen Augen nun auch die Lebensmittelpreise rechtfertigt. Die Pandemie bringt also zumindest in Sachen Ernährung positive Effekte mit sich! Den Fakt, dass gleichzeitig auch einige im Lockdown zugenommen haben, lassen wir an dieser Stelle mal außen vor, denn immerhin ist nachweislich der Wunsch nach gesünderer Ernährung gestiegen. 😉

Das letzte Jahr hat das Thema Ernährung auch medial verstärkt auf die Agenda gerufen und dabei Grenzen verschwimmen lassen. So haben beispielsweise viele Blogger, die ihre Tipps und Rezepte bisher nur auf ihrem eigenen Blog oder über Social Media verbreitet haben, ein eigenes Buch herausgebracht – mit Erfolg! Viele Bücher von bekannten Foodbloggern sind unter den Bestsellern des vergangenen Jahres gelistet. Sie bieten eine große Varianz von der veganen Küche bis hin zu schnellen, einfachen Gerichten. Einzelne sogenannte „Influencer“ sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen und haben eigene Snacks oder Eissorten herausgebracht.

Das letzte Jahr hat das Thema Ernährung auch medial verstärkt auf die Agenda gerufen und dabei Grenzen verschwimmen lassen. So haben beispielsweise viele Blogger, die ihre Tipps und Rezepte bisher nur auf ihrem eigenen Blog oder über Social Media verbreitet haben, ein eigenes Buch herausgebracht – mit Erfolg! Viele Bücher von bekannten Foodbloggern sind unter den Bestsellern des vergangenen Jahres gelistet. Sie bieten eine große Varianz von der veganen Küche bis hin zu schnellen, einfachen Gerichten. Einzelne sogenannte „Influencer“ sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen und haben eigene Snacks oder Eissorten herausgebracht.

Auch die Einschaltquoten von Kochshows stiegen bedingt durch den Lockdown zunehmend. Sei es die Küchenschlacht am Nachmittag oder „Das perfekte Dinner“ am Abend, jede Inspirationsquelle für die eigene Küche wird dankbar angenommen. Auch bekannte Fernsehköche, wie zum Beispiel Nelson Müller, haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Künste für Hobbyköche daheim herunterzubrechen. Um diese Tipps an den Mann oder die Frau zu bringen, kreierten einzelne TV-Sender sogar eigene neue Formate, die zu jeder Tageszeit in den Mediatheken abrufbar sind.

Auch die Einschaltquoten von Kochshows stiegen bedingt durch den Lockdown zunehmend. Sei es die Küchenschlacht am Nachmittag oder „Das perfekte Dinner“ am Abend, jede Inspirationsquelle für die eigene Küche wird dankbar angenommen. Auch bekannte Fernsehköche, wie zum Beispiel Nelson Müller, haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Künste für Hobbyköche daheim herunterzubrechen. Um diese Tipps an den Mann oder die Frau zu bringen, kreierten einzelne TV-Sender sogar eigene neue Formate, die zu jeder Tageszeit in den Mediatheken abrufbar sind.

Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen.

Neben den großen Akteuren wurden auch kleinere, lokale Unternehmen und Restaurants kreativ, um in dieser für sie schwierigen Zeit bestehen zu können. Durch die beinahe wöchentlich neuen Verordnungen waren sie stets gefragt, ihre Möglichkeiten in diesem Rahmen auszuschöpfen. Viele Cafés haben Vorbestellungen per Whats App angeboten oder den Außer-Haus-Verkauf am Wochenende, damit die Stammkunden nicht auf ihr Stück Kuchen verzichten müssen. Eine weitere geschickte Idee für Feinschmecker: Wein- oder Spirituosenhändler haben spezielle Pakete zusammengestellt und verschickt, mit denen eine Verkostung in den eigenen vier Wänden ermöglicht wurde. Auf diese Weise wurden trotz Ausgangs- und Kontakteinschränkungen virtuelle, gesellige Abende unter Freunden möglich gemacht.

Neben den großen Akteuren wurden auch kleinere, lokale Unternehmen und Restaurants kreativ, um in dieser für sie schwierigen Zeit bestehen zu können. Durch die beinahe wöchentlich neuen Verordnungen waren sie stets gefragt, ihre Möglichkeiten in diesem Rahmen auszuschöpfen. Viele Cafés haben Vorbestellungen per Whats App angeboten oder den Außer-Haus-Verkauf am Wochenende, damit die Stammkunden nicht auf ihr Stück Kuchen verzichten müssen. Eine weitere geschickte Idee für Feinschmecker: Wein- oder Spirituosenhändler haben spezielle Pakete zusammengestellt und verschickt, mit denen eine Verkostung in den eigenen vier Wänden ermöglicht wurde. Auf diese Weise wurden trotz Ausgangs- und Kontakteinschränkungen virtuelle, gesellige Abende unter Freunden möglich gemacht.

Die Pandemie stellt uns also auch in Sachen Ernährung auf die Probe und fordert jeden einzelnen heraus, sein eigener Koch zu werden. Und auch wenn wir diese Challenge sicherlich gut meistern, wissen wir es doch alle weiterhin zu schätzen, unbeschwerte Abende beim Lieblingsitaliener zu verbringen.

Die Pandemie stellt uns also auch in Sachen Ernährung auf die Probe und fordert jeden einzelnen heraus, sein eigener Koch zu werden. Und auch wenn wir diese Challenge sicherlich gut meistern, wissen wir es doch alle weiterhin zu schätzen, unbeschwerte Abende beim Lieblingsitaliener zu verbringen.