Life & Style

Zuhause im Jungle

Urban Jungle

Mit diesen Tipps gelingt das Junglefeeling in den eigenen 4 Wänden

Es wird grün in unseren Wohnungen – nach Jahren des minimalistischen, skandinavischen Interior-Trends, feiern exotische Zimmerpflanzen ihr Comeback!

Auf Plattformen wie Instagram oder Pinterest sieht man immer mehr wilde Pflanzen, die den heimischen Jungle gestalten. Auch in meiner, sehr skandinavisch eingerichteten Wohnung ist es grüner geworden. Nachdem ich lange Zeit überzeugt davon war, dass mein Daumen alles andere als grün ist, hat sich bei mir in den letzten Wochen und Monaten eine neue Leidenschaft entwickelt. Es ist gar nicht so schwer, wie ich anfangs dachte, wenn man die Grundlagen beachtet: Topfgröße, Standort und Gießen. Die erste Pflanze, die bei mir einzog, war die Monstera deliciosa, auch bekannt als Fensterblatt.

Die ursprünglich im südamerikanischen Jungle beheimatete Grünpflanze, ist super pflegeleicht und gedeiht in ihrem großen Kübel prächtig. Jede Woche kann ich beobachten, wie ihr ein neues Blatt wächst – und das gibt mir den Ansporn, sie weiter gut zu pflegen und dadurch immer größer werden zu lassen. Sie steht bei mir auf der Fensterbank, an einem halbsonnigen Platz und freut sich einmal die Woche über etwas Wasser. Übrigens ist die Monstera deliciosa aufgrund ihrer Beliebtheit, in nahezu jedem Blumen- und Gartencenter erhältlich. Wer es lieber etwas dezenter und kleiner mag, der sollte beim nächsten Gartencenter-Besuch nach der Ufopflanze (Pilea peperomioides) Ausschau halten. Diese kleine Pflanze, mit ihrem extravaganten Aussehen wird auch chinesischer Geldbaum genannt und ist erst vor ein paar Wochen bei mir eingezogen. Mit ihren kleinen runden Blättern kann ihre Ähnlichkeit zu fliegenden Untertassen nicht abgestritten werden. Auch sie hat bei mir einen Platz in einem kleinen Topf auf der Fensterbank gefunden. Da sie, ähnlich wie die Sonnenblume, ihre Blätter zur Sonne ausrichtet, sollte man sie regelmäßig drehen. Ca. einmal die Woche bekommt sie einen Schluck Wasser. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass sich weder Staunässe noch Trockenheit entwickeln. Deswegen empfehle ich am Anfang hin und wieder mit dem Finger zu fühlen, ob die Erde zu nass oder zu trocken ist und dementsprechend das Gießverhalten anzupassen. So habe ich recht schnell ein gutes Gefühl für den richtigen Gießzeitpunkt entwickeln können. Wenn die Ufopflanze ihre Umgebung liebt, wachsen viele kleine Ableger neben dem Stamm der Mutterpflanze. In kleinen Töpfen eingepflanzt, werden daraus ganz schnell neue, größere Pflanzen. So haben die Ableger der Ufopflanze übrigens einen Platz bei uns im Marketing-Büro gefunden!

Meine Kollegen und Kolleginnen freuen sich sehr darüber. Einen richtigen Jungle habe ich zwar noch nicht bei mir Zuhause, aber die tropischen Trendpflanzen unterstreichen den cleanen, skandinavischen Look, den ich so liebe. Und sie verschönern nicht nur die Wohnung, sondern tragen auch zu einem besseren Raumklima bei. Wer mehr über die Trendpflanzen erfahren oder sich selbst inspirieren lassen möchte, der kann auf Bücher wie z.B. „Wild at home“ (Lauren Camilleri,  Sophia Kaplan) oder „So überleben Zimmerpflanzen garantiert“ (Veronica Peerless) zurückgreifen. Dort findet man nicht nur weitere Pflanzen, sondern auch alles rund um ihre Pflege.

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